Liebe Freunde und Unterstützer von wir pflegen e.V.,
die CDU-SPD-Bundesregierung hat den Referentenentwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz veröffentlicht. Seitdem haben uns viele Nachrichten erreicht. Pflegende Angehörige sorgen sich um die Zukunft ihrer Pflegearrangements, um die finanzielle Absicherung ihrer Familien und um die Frage, wie die Pflege zu Hause unter diesen Bedingungen überhaupt noch gelingen soll.
Der aktuelle Referentenentwurf stößt auch bei den Verbänden auf breite Kritik. Dennoch soll bereits am 24. Juni der Kabinettsbeschluss erfolgen. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein. Wenn wir jetzt schweigen, werden andere über unsere Zukunft entscheiden. Wenn wir gemeinsam unsere Stimme erheben, können wir zeigen, dass Pflege nicht auf Kosten derjenigen reformiert werden darf, die sie Tag für Tag leisten.
Deshalb haben wir pflegen e.V. und Pflegende Angehörige e.V. gemeinsam die Petition „Pflegereform ja – aber nicht auf Kosten pflegender Angehöriger“ gestartet.
Die Petition fordert unter anderem den Erhalt der Verhinderungspflege, den Schutz der Rentenansprüche pflegender Angehöriger, bessere Unterstützung für pflegende Eltern und Young Carers sowie die Stärkung unabhängiger Beratungsangebote.
Begleitend zur Petition haben wir einen emotionalen Kurzfilm veröffentlicht, der den oft unsichtbaren Alltag pflegender Angehöriger sichtbar macht. Der Film zeigt die Verantwortung, Belastung und Erschöpfung, die viele Betroffene täglich erleben.
Die politischen Entscheidungen stehen kurz bevor. Deshalb brauchen wir jetzt möglichst viele Stimmen. Jede Unterschrift erhöht den Druck auf die Verantwortlichen, die Perspektive pflegender Angehöriger ernst zu nehmen.
Unterstützen Sie die Petition und helfen Sie mit, die Stimmen pflegender Angehöriger hörbar zu machen.
Gemeinsam können wir uns für eine Pflegereform einsetzen, die menschenwürdig, verlässlich und alltagstauglich ist.
Die Petition unterschreiben
Den Kurzfilm ansehen
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Ihr Team von wir pflegen e.V. |